... und wenn's pressiert wie Sau, dann verschreib ich mich gerne.
Verschreiber der Woche: "beim Einlauf in der Online Parfümerie"; zum Glück noch rechtzeitig gemerkt, wär ja auch zu blöd, wenn ein potenzieller Kunde nach der Unterseite für Klistiere sucht.
Wenn's noch schneller gehen muss, spreche ich meine Texte statt sie zu schreiben. Dabei hilft mir der Drache von www.nuance.de. Allerdings ist er manchmal sehr eigenwillig. Naja, er schreibt halt das, was er versteht.
Gestern machte er - bei einem Text über Babystrumpfhosen -
aus "Babystrampler" >>> Baby Stammwähler
aus "Thermostrumpfhose" >>> Terror Strumpfhose
aus "Babys" >>> Biblis
und aus "in Rippen gestrickt" >>> Ingrid hingestreckt
Ich arbeite gern mit meinem Drachen, die unfreiwilligen Verschreiber bringen mich immer wieder zum Lachen. Ja, ich könnte ihn trainieren, er ist lernfähig und kann unbekannte Wörter in sein Programm aufnehmen. Aber ich lasse ihm zunächst ein bisschen Drachenfreiheit, er ist ja erst ein paar Wochen bei mir und noch ganz klein. Soll er sich doch langsam eingewöhnen, der Ernst des Lebens kommt noch früh genug.
Warum schreibe ich? Weil ich es gerne mache, weil ich es liebe. Weil mich Buchstaben, Worte, Bücher seit jeher faszinieren. 26 Buchstaben hat unsere Sprache. Wörter? Unzählige. Und das, was sich aus diesen Wörtern zusammenstellen lässt, die Welten, die aus diesen Worten erschaffen werden können, das alles ist unendlich. Nicht messbar. Mit jeder Sekunde wächst die Menge der geschriebenen Wörter weiter an. Die Faszination bleibt.
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Samstag, 9. April 2011
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